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Qualitätssicherung Palliativmedizin

HOPE – Hospiz- und Palliativerhebung

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin hat die Deutsche Krebsgesellschaft ein Projekt entwickelt, das die Versorgungsqualität von Patienten verbessern soll, die in fortgeschrittenem Stadium an Krebs erkrankt sind. Palliativmedizin will in der letzten Lebensphase für die bestmögliche Lebensqualität der Patienten sorgen und ihr Leiden lindern.

Das Projekt „HOPE - Hospiz- und Palliativerhebung“ (früher Palli-Dok) wird an Palliativstationen und Hospizen, onkologischen Abteilungen, sowie von palliativärztlichen und –pflegerischen ambulanten Diensten durchgeführt.

Qualitätssicherung:
Grundlage der Qualitätssicherung ist die Dokumentation von Symptomen und Problemen, deren Behandlung und den Ergebnissen der Behandlung.
HOPE: Die Dokumentation erfolgt in einem einheitlichen Formular, das als neuer Standard entwickelt wurde, erfahrungsgemäß die wichtigsten Dinge erfasst und dabei im Umfang noch erträglich ist.

Das Formular besteht aus einem Basisbogen, der vom Arzt, Pflegepersonal, Physiotherapeut oder / und Sozialarbeiter aus der Sicht des Betreuerteams ausgefüllt wird. Zusätzlich gibt es Module – z.B. einen Fragebogen für Patienten oder zu aktuellen Forschungsthemen.

Dokumentation 2008:
In vergangenen Dokumentationszeitraum haben sich 51 Palliativeinheiten, 3 onkologische Stationen, 9 stationäre Hospize, 7 ambulant tätige Ärzte, 6 ambulante Pflegedienste, 5 Konsiliardienste und 8 ambulante Teams beteiligt. Insgesamt wurden Daten von 2.148 Patienten erhoben. Die Auswertung wurde vom Institut für Clinical Analysis, Research and Application (CLARA) aus Kleinmachnow bei Berlin durchgeführt.

Dokumentation 2009:
Die diesjährige Phase der Dokumentation startet am 15. März und endet am 15. Juni 2009. Die in den Dokumentationsunterlagen erhobenen Daten werden entweder direkt online von jeder Einrichtung eingegeben oder auf Papier zur Auswertung eingesandt.

Auswertung:
Jedes Zentrum hat direkten Zugang zu den eigenen Daten. Sie werden in einem Gesamtbericht in Gruppen gleichartiger Einrichtungen ausgewertet. Jede Einrichtung erhält zusätzlich als Dokument der Qualitätssicherung eine Auswertung, aus der die eigenen Daten im Vergleich zu der eigenen Gruppe und den anderen Gruppen ersichtlich sind.

Ergebnisse:
Am Ende des Jahres werden die Ergebnisse allen Teilnehmern präsentiert, sowie Gesamt- und Einzelberichte zur Verfügung gestellt. Die eigenen Daten erhält jede Einrichtung auf Wunsch, alle Daten oder eine Auswahl werden Interessenten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt, wenn sie Thema und Art der Auswertung benennen, sowie die geplante Veröffentlichung mit der Koordinationsgruppe absprechen.

Unterlagen:
Die Dokumentationsunterlagen stehen hier kostenlos zur Verfügung.
Aktuell
  • 6. November 2009 , 13 Uhr:
    Pressekonferenz "10 Jahre HOPE - Qualitätssicherung in der Palliativversorgung"
    Im Rahmen des 3. Forum Palliativmedizin, 6. – 7. November 2009, Langenbeck-Virchow-Haus, Berlin
    Programm Forum Palliativmedizin hier herunterladen
Weitere Informationen
Bei Fragen zu den Teilnahmebedingungen, für Informationen zu dem Projekt oder weitere Anregungen, wenden Sie sich bitte an:

Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Anita Günther
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin
Tel.: 030/3229329-80
Fax: 030/3229329-66
e-mail: guenther(at)krebsgesellschaft.de

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Aktualisiert am: 24.04.12 - 21:17



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